Ratgeber

LRC Funkzeugnis machen: Ablauf & Prüfung

29. Mai 2026

Das Long Range Certificate (LRC) ist das Funkzeugnis für die weltweite Fahrt. Dieser Ratgeber erklärt, wer es braucht, wie es sich vom SRC unterscheidet und wie geprüft wird.

SRC oder LRC — was brauchst du?

Wer nur in Küstennähe segelt, kommt mit dem SRC aus. Wer Ozeanpassagen plant, braucht das LRC.

Voraussetzungen

Die Prüfung

Das LRC umfasst die SRC-Inhalte und geht deutlich darüber hinaus: MF/HF-Funkbetrieb, Satellitenkommunikation (Inmarsat), erweitertes GMDSS-Wissen sowie der Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr über alle Frequenzbereiche. Es gibt einen theoretischen und einen praktischen Teil — das Niveau liegt klar über dem SRC.

Was kostet das LRC?

Wegen des größeren Stoffumfangs liegen die Kurs- und Prüfungskosten meist über denen des SRC. Konkrete Preise erfragst du bei deiner Funkschule.

Den größeren Stoff im Griff behalten

Das LRC hat spürbar mehr Stoff als das SRC — der ideale Fall für strukturiertes Wiederholen. SKIPPR priorisiert mit dem FSRS-Algorithmus genau die Themen, die noch nicht sitzen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen SRC und LRC?

Das SRC deckt den UKW-Nahbereich ab (Seegebiet A1). Das Long Range Certificate (LRC) geht darüber hinaus und umfasst zusätzlich Grenzwellen-, Kurzwellen- und Satellitenfunk für die weltweite Fahrt (Seegebiete A2 bis A4).

Wer braucht das LRC?

Das LRC brauchst du für Blauwasser- und Langstreckentörns, bei denen du außerhalb der UKW-Reichweite über MF/HF oder Satellit funkst. Für reine Küstenfahrt reicht das SRC.

Brauche ich für das LRC einen Bootsführerschein?

Nein, das LRC ist unabhängig vom Bootsführerschein und kann eigenständig abgelegt werden.

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